Das Festival: Eindrücke & Verbesserungs-vorschläge

Das erste Festival auf dem Herrenacker ist Geschichte. Wir haben uns nun etwas Zeit gelassen, um unsere gesammelten Eindrücke zu verarbeiten.
Das Nachhaltigkeits-Konzept
Openairs sind oft nicht die umweltfreundlichsten Events, darum war es erstaunlich, als man in der Pressemappe darauf hingewiesen wurde, dass ausschliesslich Ökostrom für die nötige Power auf dem Herrenacker sorgte. Thumbs up!
Lobenswert war auch, dass die bekannten Schaffhauser Bars und Clubs (Cardinal, Chäller, Fassbeiz & Kammgarn) die Möglichkeit hatten sich am Openair zu beteiligen.
Unsere Ideen zur Verbesserung des Events im nächsten Jahr.
Zentrales Becherdepot
Zum Nachhaltigkeits-Konzept des Festivals gehörten auch die Depotbecher. Eine gute Sache, nur wäre es zu begrüssen, wenn die Rückgabe der Becher nicht an den Bars, sondern an einem eigenem Rückgabestand stattfinden würde. So könnte das Gedränge an den Bars reduziert werden.
Besucherinformationen & -interaktionen
Von der installieren Videowand hatte ich mehr erwartet, wie z.B dass die Stage Times der Künstler angezeigt werden würden.
Oder, dass man eine Twitterwall zum Event hätte kreieren können, wo Meinung und Feedback direkt hätten publiziert werden können. Allgemein könnte das Social Media Angebot ausgebaut werden. Mit 1’295 Facebook Fans besteht definitiv noch Ausbaupotential. Social Media ist ein fester Bestandteil für das Open Air St. Gallen, Open Air Zürich und das Gurten Festival.
By the way, die Idee mit der Webcam von Herrenacker ist gut, aber es fehlt die Möglichkeit zu Interaktion zwischen den Besucher der Webseite (z.B ein Facebook Live Stream Widget).
The low point!
Der grösste Negativpunkt war nicht, dass Simple Minds mit zwei Stunden Verspätung ihren Gig spielten, sondern Moderator Alexander Bluntschi. Seine Interviews nach den Konzerten wirkten künstlich und forciert. Somit zerstörte er, die von den Künstlern kreierte Atmosphäre.
Und als Letztes, etwas, dass wir von vielen gehört haben, aber selber nicht umbedingt unser Bedürfnis ist: mehr Sitzgelegenheiten.
Fazit
Es muss nochmals gesagt sein, dass das Festival, aus unserer Sicht, sehr gut organisiert war und wir können es nur weiterempfehlen. Die Vorschläge sind keine weltbewegenden Verbesserungen, würden aber einen weiteren Schritt in die richtige Richtung bedeuten. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Beteiligten der diesjährigen Ausgabe bedanken. Wir sind gespannt, wie sich das Festival 2011 präsentieren wird.
(Foto by dasfestival.ch/medien)
Schlagwörter:Das Festival, Feedback, Open Air, Schaffhausen, Social Media






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Ich fand es selber angenehm, dass sich das Festival diesem Social Media Scheiss entzogen hat. Interaktion fand ich auf dem wirklich Herrenacker genug.
@Miriam: Social Media Scheiss? C’mon was sind die Nachteile? Wenn es dicht stört kannst du es ignorieren und die, die sich dafür interessieren haben die Möglichkeit es zu nutzen.
Ein Blick auf Twitter zeigt, dass im Vorfeld und währenden des Festivals diverse Leute darüber getweetet haben. Ferner ist User Generated Content auch Gratiswerbung für das Festival.